11.04.2013

Das wahre Gesicht der linken Hochschulgruppen

Auf der gestrigen Sitzung des Studierendenparlaments vom 10.04.2013 wurde von den Parlamentariern per Initiativantrag ein neues Logo der Studierendenschaft gewählt. Antragsteller waren die Juso HSG sowie die noch links neben den Jusos stehende INTAL (Internationale Antikapitalistische Linke). Die bürgerlichen Listen waren an diesem Abend – offensichtlich – leicht in der Unterzahl.

Liebe Studierende,

an diesem Ereignis lässt sich wunderbar der Anspruch an Arbeit und Ernsthaftigkeit erkennen, die die linken Hochschulgruppen zu bieten haben. Obwohl auf der über 5-stündigen Sitzung etliche wichtige Belange im Sinne der Studierendenschaft geklärt werden mussten, hielten die Juso HSG und die INTAL die Sitzung mit diesen Machtspielchen auf. Jetzt feiert man sich natürlich. Im Taumel der Freude scheint es den Linken jedoch nicht aufgefallen zu sein, dass einer der Revisoren beinahe zur Schnappatmung übergehen musste, als er von der amtierenden Finanzerin erfuhr, dass die Jusos – bis zum Ziehen der bürgerlichen Notbremse – bereits 27.000 € für Aufwandsentschädigungen verballert hatten – kein Wunder bei 26 Referenten. Egal scheint es zu sein, dass sich erst kurz vor der Sitzung herausstellte, dass der alte Juso-Vorsitz die Anweisung des Haushaltsausschusses, der schon vor Wochen die exorbitant hohe Zahl an Referenten und Aufwandsentschädigungen angemahnt hatte, ignoriert und die Rechenschaftsberichte der Referenten hinsichtlich ihres Aufwandes nie eingesandt hatte. Nein, Hauptsache man kann den AStA bzw. die verfasste Studierendenschaft wieder unter einer roten Flagge segeln lassen, um sich auch optisch schon möglichst rebellisch der Hochschulleitung gegenüber präsentieren zu können.

Aber gut. So ist nun wenigstens für alle Folgendes offensichtlich: Die Linken haben gestern abermals ihr wahres Gesicht gezeigt. Das von den Studierenden über einen groß ausgeschriebenen Logo-Wettbewerb selbst entworfene neutrale Löwenlogo wird mit (rot beschnürsenkelten) Füßen getreten. Im Vordergrund steht ganz offensichtlich lediglich der Anspruch, dem neu gewählten AStA eins auszuwischen; Rache – das älteste Motiv überhaupt.

Dies, liebe Studierende, sind die Leute, die schon im Juni wieder um eure Stimme bitten werden, damit sie für euch ein Haushaltsvolumen von über 5 Millionen Euro verwalten dürfen. Behaltet dies im Hinterkopf, wenn im Juni wieder Wahlen sind.

Die Wahlen haben begonnen – und der Löwe wird wiederkommen.


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